Shell Eco-marathon 2015

Gepostet von am Jun 2, 2015 in Neuigkeiten | 1 Kommentar

Shell Eco-marathon 2015

Beim weltweit größten Effizienzwettbewerb kämpften dieses Jahr 230 Teams mit insgesamt 3000 Studenten, um das effizienteste Fahrzeug auf der Teststrecke in Rotterdam (Niederlande). Dabei schnitten die deutschen Teams in allen Kategorien so gut ab wie noch nie zuvor.
Beim Shell Eco-marathon werden die Teams herausgefordert ein Fahrzeug zu konstruieren, zu bauen und zu testen, welches extremst wenig Energie verbraucht. Der Wettbewerb findet jedes Jahr in Amerika, Europa und Asien statt und soll nicht nur junge Ingenieure dazu begeistern sich an die Grenzen der Energieeffizienz zu wagen, sondern auch eine Debatte auslösen wie wir diese Ergebnisse für den Alltag nutzen können.

Über 2300 Kilometer mit einem Liter Benzin
In der größten Kategorie, Prototypen mit Benzinantrieb, traten 60 Teams gegeneinander an. Bestes deutsches Team (und damit nun 4 Jahre in Folge) wurde THM Motorsport-Team Efficiency aus Friedberg (Technische Hochschule Mittelhessen). Mit einem Liter Benzin schafften es die Studenten auf eine Reichweite von 1283km und belegten damit letzendlich einen erfolgreichen 7. Platz. Die Hanseatic Racing Organisation von der Universität Rostock belegte Rang 11, das Team High-Efficiency Karlsruhe (Hochschule Karlsruhe) immerhin noch Platz 15. Den Gesamtsieg unter den Benzin-Prototypen konnte das französische Airbus Helicopters Team mit 2308 km/l einfahren.

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Zum Vergleich: Als ich damals noch mit im Team der THM aus Friedberg war, erreichten wir 717 Kilometer mit einem Liter Benzin. Die Entwicklung ist also sehr spannend & kann von jedem hautnah miterlebt werden.

Dominanz bei den Elektro-Prototypen

In der Kategorie der Prototypen mit Elektroantrieb erreichte das TUFast Eco Team der Technischen Universität München mit einer Reichweite von 938 km/kWh Strom den ersten Platz. Zusätzlich wurde das Team mit dem begehrten Design-Awarad belohnt.
Die Schüler des Oberstufenzentrums Ostprignitz Ruppin (Brandenburg) mussten sich mit 816 km Reichweite schließlich mit dem zweiten Platz geschlagen geben. Das Team Schluckspecht3 der Hochschule Offenburg verpasste nur knapp einen Podiumsplatz und landete auf Rang 4. Damit dominierten die deutschen Studenten diese Kategorie, in dem insgesamt 51 Teams gegeneinander antraten.

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UrbanConcept spricht für die Zukunft
In der Kategorie UrbanConcept wird es noch einmal schwieriger für die Teilnehmer. Die Anforderungen an die Fahrzeuge sind hier so hoch, dass man es theoretisch mit diesen durch den TÜV schafft und in „freier Wildbahn“ damit fahren dürfte. So werden nicht nur Rückspiegel, Gurt und anständige Bremsen, sondern unter anderem auch Scheibenwischer und Scheinwerfer benötigt.

Das zweite Fahrzeug der Offenburger, der Schluckspecht5, hat die Kategorie UrbanConcept (Diesel) gewonnen. Bereits zum dritten Mal in Folge konnten die Studenten den Pokal für sich gewinnen. Das Team des Leo-Sympher-Berufskollegs Minden, konnte sich über den dritten Platz freuen.

In der Kategorie UrbanConcept mit Elektroantrieb, zahlte sich der Ehrgeiz des Teams aus Trier aus. Ihr Fahrzeug verteidigte die Vorjahresplatzierung und erreichte Platz zwei hinter dem französischen Team aus Toulon. Hocherfreut war das Team der Evangelischen Schule Neuruppin, das sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 7 auf Platz drei vorarbeiten konnte.

 

XAM_H2politO (3)(Das Bild zeigt das Fahrzeug eines italienischen Teams aus dem Jahr 2012)

1 Kommentar

  1. Ein Interessanter Beitrag, wobei sich hier auch die Frage aufdrängt: „Was hast du seit der Earth Hour gemacht!?“. 😀 Beruflich bin ich in der Energiebranche tätig und wir begleiten aktuell die Smart Meter Technologie sowie einige Studien und den Rollout im Nachbarland. Ein sehr spannendes Thema. Ich finde es super, wenn man Technologien schon im Studium so international gegeneinander antreten lassen kann. Das spornt an und holt die Leute in den direkten Wettbewerb.

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